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der tag _im freiraum

Serva ordinem et ordo te servabit.

Hältst Du die Ordnung, hält die Ordnung Dich!

Bernhard v. Clairvaux


Ora-et-labora

Beten und Arbeiten ist das Motto dieser Tage. Dabei kommt jedoch auch Freizeit und Erholung nicht zu kurz. Ziel ist es in der kleinen Gemeinschaft, die für diese Tage zusammenkommt, einen guten Ausgleich zwischen Arbeit, Entspannung und Gebet zu finden. So kannst Du dich in einem Rhythmus ausprobieren und Aufgaben erledigen.


Rückzug
Im Freiraum kannst Du dich zurückziehen. Außerhalb der festen Angebote besteht die Möglichkeit eine individuelle Absprache zu treffen. So kann auf deine Bedürfnisse und Wünsche eingegangen werden. Neben wenigen Struktur gebenden Elementen hast Du eine große Flexibilität für die Gestaltung deiner Zeit. Du kannst wählen, was für Dich passt und hast die Möglichkeit zu Einzelgesprächen.


Exerzitien / Schweigeexerzitien
Exerzitien heißt übersetzt: Übungen – Geistliche Übungen. Üben kommt vom althochdeutschen Wort „uoben“, was „pflegen, bebauen, verehren“ bedeutet. Darum geht es. Freundschaften brauchen Pflege, damit sie lebendig bleiben, auch die mit Gott, mit Jesus Christus. In den Geistlichen Übungen bestellen wir unseren Acker aus Leib, Geist und Seele, damit Gott aussäen und aus unserem Leben etwas Fruchtbares machen kann. Die Exerzitien gehen auf den Heiligen Ignatius von Loyola (1491- 1556), den Gründer des Jesuitenordens, zurück.

Bei diesen Exerzitien entscheidest Du in Absprache mit dem Verantwortlichen des Freiraums wann Du kommst und für wie lange Du bleibst. Es sollten jedoch wenigstens drei volle Tage sein, am Besten jedoch sieben volle Tage, um tief ins Gebet zu kommen.

Eine animierte Erklärung zu Exerzitien findest Du hier.